apt-get install exim4-daemon-heavy adduser --system --uid 99 --group --home /var/opt/vmail vmail Spamassassin wird per default benötigt. Die hier beschriebene Grundkonfiguration benötigt eine lauffähige Installation von spamassassin, d.h. wer diesen Schritt überspringt, hat danach jede Menge selbst zu tun, die mitgelieferte und hier beschriebene Konfiguration wird nicht funktionieren. Hier gibt's nicht viel zu tun, außer die übliche Installation mit apt-get install spamassassin spamc und dem anschließenden aktivieren des spamd in der Datei /etc/default/spamassassin durch setzen von: ENABLED=1 Zudem sollte noch die Bayes-Datenbank ausgeschaltet werden, da eine DB für alle unterschiedlichen Benutzer suboptimal ist. Einfach die Zeile use_bayes=0 in der Datei /etc/spamassassin/local.cf hinzufügen. Danach noch /etc/init.d/spamassassin start und es ist erstmal genug. In der Standardkonfiguration läuft SpamAssassin als root. Mit einigen kleineren Änderungen lässt sich das korrigieren. Zunächst erzeugen wir einen Systembenutzer spamd. adduser --system --uid 107 --group --home /home/spamd spamd Als nächstes brauchen wir ein neues Verzeichnis unter /var/run mit entsprechenden Zugriffsrechten für den neuen User spamd. mkdir /var/run/spamd chown spamd:spamd /var/run/spamd Nun wird die Konfigurationsdatei /etc/default/spamassassin überarbeitet: OPTIONS="--create-prefs --max-children 5 --nouser-config --username=spamd --socketpath=/var/run/spamd/spamd.sock" PIDFILE="/var/run/spamd/spamd.pid" Nun noch den Pfad zum Unix Socket von SpamAssassin in /etc/exim4/exim4.conf anpassen: spamd_address = /var/run/spamd/spamd.sock Anschließend SpamAssassin und Exim neu starten. apt-get install clamav clamav-freshclam clamav-daemon Die Aktualisierung per daemon über die Adresse database.clamav.net mit anschließender Benachrichtigung des clamd empfiehlt sich. Damit die unter Debian sinnvoll eingeschränkten Rechte nicht behindern, muss der Benutzer clamav noch in die exim-Gruppe: usermod -G Debian-exim clamav Danach ein /etc/init.d/clamav-daemon restart deb http://volatile.debian.net/debian-volatile sarge/volatile main und dem Ausführen von apt-get update bekannt gemacht. Jetzt kann man jederzeit die aktuellsten Pakete der volatile-Maintainer mit einem erneuten apt-get upgrade clamav clamav-freshclam clamav-daemon